Catarina Monti, die Autorin

Catarina Monti, die Autorin

Catarina Monti ein Pseudonym, jedoch eines, das nicht ich sondern schon meine Mutter mir geschenkt hat. Wieso das? Mein bürgerlicher Name, ein nordischer übrigens smiley, verklang im alten Bahnhaus mit seinen verschachtelten Zimmern sehr leicht. Wie sah nun die Lösung aus? Meine Eltern entwickelten Spitznamen für ihre drei Kinder. Doch mein neuer Name erzielte den größten Erfolg in der Familie. Ich hörte schon mit eineinhalb Jahren besser auf meinen Spitznamen als auf meinen Taufnamen. Was lag daher näher als ich zu Schreiben anfing, genau diesen Namen für mich zu wählen.

Mit dem Schreiben begann ich erst relativ spät, ich zählte immerhin schon 45 Jahre. Zwei Jahre später erschienen die erotischen Geschichten und danach wendete ich mich den Romanen und Anthologien zu, eine Sparte, der ich auch heute treu geblieben bin. Anregungen und Themen hole ich mir aus dem Leben, das ich um mich erlebe; sehe Situationen, erlebe verschiedenste Momente, notiere Beobachtungen, die sich dann zu neuen Geschichten und Romanvorlagen ausbauen lassen. Gerade Anregungen aus dem täglichen Leben und eine neue Sichtweise darauf oder das Treffen neuer Schluss-folgerungen ergeben für mich den Stoff, aus dem neue Geschichten entstehen.

Meine Kinder sind erwachsen und gehen ihren Berufen nach, in denen sie sehr glücklich sind. Daher gehe ich davon aus, dass sich meine Zeit als Familienmanagerin ohne Urlaubsanspruch gelohnt hat. Eigene Brüche im Lebenslauf ließen mich zur Tastatur greifen und es entstanden die ersten Geschichten, in den Wünsche, Träume und Ereignisse neu bearbeitet und gesehen werden konnten. Eine neue glückliche Partnerschaft kam vor einiger Zeit hinzu, damit kommen auch neue Ideen und neue Charaktere entwickeln sich in den Geschichten, da ich viele neue Anregungen durch eigenes Erleben erhalte.

Spannende Erfahrungen treiben mich an, neue Geschichten zu erzählen. Das Schreiben wie es auch in der Musik geschieht,  stellt eine wundervolle Möglichkeit dar, seine Sicht auf das Leben immer wieder neu zu erleben und in Worte zu fassen.

Im bürgerlichen Leben arbeite ich seit einiger Zeit als Alltagsbegleiterin und betreue demente und hilfsbedürftige Menschen, was eine nicht-medizinische Pflege einschließt. Diese Aufgabe macht mir viel Freude und diese spiegelt sich auch bei den zu betreuenden Menschen wieder. In dieser Tätigkeit wird viel Respekt und Diskretion den Menschen gegenüber gefordert, was das Übersehen von Beeinträchtigungen bedeutet und das Betonen der noch vorhandenen Ressourcen. Doch dieses Verhalten ermöglicht eine angenehme Zeit und man gewinnt schnell das Vertrauen der dementen Personen, wodurch das Arbeiten in sensiblen Bereichen ohne Komplikationen erfolgen kann.

Ganz bewusst habe ich den ambulanten Dienst gewählt, da ich bei der Betreuung nicht auf die Uhr sehen muss, wenn Aufgaben wie Essen anreichen, Toilettengänge oder Hilfestellungen bei der Körperpflege zu leisten sind. Auch das Spielen und Vorlesen oder miteinander Singen kommt zu seinem Recht, aber man kann für alles den richtigen Augenblick abwarten.

 

  Ein Ausflug bei regnerischer Kühle am Rosenmontag zur Ruine Homburg (Mainfranken)

 

Bild in der Textmitte: Rothenburger Schneebälle, das richtige zu einem heißen Tee mit Rum, wie wir feststellen durften.


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